Donnerstag, 19. Juli 2007
Zum Auftakt
a.carell, 14:38h
Web 2.0 ist zur Zeit in aller Munde und man könnte meinen, es handelt sich wieder um einen neuen Medienhype. Fakt ist wohl: Es handelt sich nicht um eine neue Technologie, eher werden bekannte Technologien genutzt und weiterentwickelt. Es stellt eher ein soziales bzw. "soziotechnisches" Phänomen dar. Das eigentlich "Neue" daran ist die webbasierte kollaborative Zusammenarbeit: Bottom up werden von Nutzern gemeinsam Inhalte erarbeitet und damit ein kollaborativer Mehrwert erzeugt. Z.B. erstellen in Wikipedia Nutzer gemeinsam ein sehr leistungsstarke Lexikon. Aber auch andere Anwendungen wir FlickR etc. haben einen kollaborativen Aspekt: In dem der Einzelne seine Bilder hochlädt und diese mit Tags versieht, entsteht neben dem individuellen Nutzen, der u.a. in der Speicherung und dem gezielten Wiederauffinden der Bilder besteht, auch ein kollaborativer Nutzen: Bilder anderer können gefunden und eingesehen werden.
Aus dem Blickwinkel der Hochschuldidaktik im Besonderen und der Bildungsforschung im Allgemeinen stellen sich die Fragen, ob sich diese Formen der Zusammenarbeit auch auf Lehr-/Lernprozesse übertragen lässt oder wie die bereits bestehenden Anwendungen etc. für Lehr-/Lernzwecke genutzt werden können. Letzteres hätte einen interessanten Effekt zur Folge: Universitäre Lehrveranstaltungen könnten z.B. auf ein erweitertes Auditorium zurückgreifen und damit den Rahmen von Teilnehmerbegrenzungen sprengen.
Aus dem Blickwinkel der Hochschuldidaktik im Besonderen und der Bildungsforschung im Allgemeinen stellen sich die Fragen, ob sich diese Formen der Zusammenarbeit auch auf Lehr-/Lernprozesse übertragen lässt oder wie die bereits bestehenden Anwendungen etc. für Lehr-/Lernzwecke genutzt werden können. Letzteres hätte einen interessanten Effekt zur Folge: Universitäre Lehrveranstaltungen könnten z.B. auf ein erweitertes Auditorium zurückgreifen und damit den Rahmen von Teilnehmerbegrenzungen sprengen.
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