Samstag, 21. Juli 2007
eLearning 2.0 und Social Software
a.carell, 16:36h
Unter dem Schlagwort „eLearning2.0“ werden seit einiger Zeit Lehr-/Lernszenarien beschrieben, in denen Social Software - vor allem Wikis, Weblogs, Social Bookmarking und RSS - als didaktische Werkzeuge eingesetzt werden.
Es wird davon ausgegangen, dass Social Software bzw. Web 2.0-Anwendungen das Wissensmanagement und die soziale Interaktion ihrer Nutzer unterstützen. Doch ist dies wirklich so - oder handelt es sich nur um einen neuen Hype?
Meiner Ansicht liegt der Vorteil der genannten Technologien darin, dass diese von viele Menschen vor allem in privaten Kontexten genutzt werden, sie einfach zu bedienen sind und damit der Zugang zur Nutzung in Lehr-/Lernszenarien sehr niederschwellig ist. Allerdings funktionieren die oben beschriebenen Web 2.0 Anwendungen m.E. deshalb so hervorragend, weil sich sehr, sehr viele Nutzer daran freiwillig beteiligen und vor allem einen individuellen Nutzen darin sehen. Dadurch entsteht ein "kollaborativer Mehrwert". Bei Lehr-/Lernszenarien sind die Gruppen allerdings in der Regel kleiner...
Es wird davon ausgegangen, dass Social Software bzw. Web 2.0-Anwendungen das Wissensmanagement und die soziale Interaktion ihrer Nutzer unterstützen. Doch ist dies wirklich so - oder handelt es sich nur um einen neuen Hype?
Meiner Ansicht liegt der Vorteil der genannten Technologien darin, dass diese von viele Menschen vor allem in privaten Kontexten genutzt werden, sie einfach zu bedienen sind und damit der Zugang zur Nutzung in Lehr-/Lernszenarien sehr niederschwellig ist. Allerdings funktionieren die oben beschriebenen Web 2.0 Anwendungen m.E. deshalb so hervorragend, weil sich sehr, sehr viele Nutzer daran freiwillig beteiligen und vor allem einen individuellen Nutzen darin sehen. Dadurch entsteht ein "kollaborativer Mehrwert". Bei Lehr-/Lernszenarien sind die Gruppen allerdings in der Regel kleiner...
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turni,
Donnerstag, 9. August 2007, 14:31
eLearning durch Videospiele
Noch viel interessanter als den Ansatz des Lernens per Socialsoftware finde ich den Gedanken des Lernens per Videospiel. In der "Communications of the ACM", Jul 2007, schreibt Merrilea J.Mayo in ihrem Artikel "Games for Science And Engineering Education" dass Videospiele als Lernmedium in der Hochschuldidaktik ein enormes Potential haben könnten. In den dort angeführten Studien konnten die per Spiel erreichten Lernergebnisse in allen Fällen die Ergebnisse der klassischen Methodiken übertreffen. Als ein dafür möglicher Grund wird die erhöhte Ausschüttung von Dopamin genannt, was als ein chemischer Prekursor des kognitiven Speicherprozesses gilt. Videospiele könnten somit in der Lage sein das menschliche Gehirn chemisch auf das Lernen vorzubereiten.
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